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Über Integrated Assembly Solutions

teamtechnik

Die Fachabteilung Integrated Assembly Solutions (IAS) repräsentiert mit über 135 Mitgliedern die Branche der Montage- und Handhabungstechnik. Vom Turbolader bis zur Elektrozahnbürste werden fast alle Gegenstände, die aus vielen Einzelteilen bestehen, auf komplexen Sondermaschinen montiert.

Integrated Assembly Solutions (IAS) repräsentiert die Branche der Montage- und Handhabungstechnik. Gebrauchsgegenstände bestehen in der Regel aus vielen Einzelzeilen, die zusammenmontiert ein Produkt ergeben. Damit die Produkte bezahlbar bleiben und den hohen Qualitätsansprüchen der Kunden erfüllen, gibt es die IAS. Die Automatisierung in der Produktion ist somit eine wichtige Stütze unseres Wohlstandes.    
       
Grob betrachtet besteht die IAS aus Komponentenhersteller, die z. B. Greifer, Linearachsen oder Rundschalttische herstellen und aus Systemhersteller, die diese wiederum in komplexe Montagemaschinen integrieren. In kaum einer anderen Branche kommen so viele Disziplinen zusammen, die für eine intelligente, wirtschaftliche und integrierte Lösung notwendige sind, wie Analyse, Konzeption, Planung und Software zur Realisierung von komplexen Produktionsabläufen. Dabei wird eine Vielzahl von technischen Prozessen gemeistert, z.B. Verbinden, Umformen, Handhaben, Messen und Prüfen, Dosieren oder Beschriften.  

 

Trends in der IAS:

  1. Digitalisierung: Unbestritten ist die Digitalisierung Treiber und Schrittmacher des Maschinenbaus und durchdringt fast alle Teile der Gesellschaft. In der IAS sind besonders hervorzuheben die Machine-to-Machine-Kommunikation bzw. vernetzte Kommunikation, die dezentrale Steuerungsarchitektur, Condition Monitoring, Big Data, Cloud Computing und die Beschleunigung von Projekt- und Engineeringprozessen mit digitalen Systemen.          
  2. Mass Customization: Gesättigte Märkte verlangen nach individuellen Produkten. Besonders in Hochlohnländer wird es zunehmend wichtiger, flexible und skalierbare Produktions- und Montageanlagen zu entwickeln.       
  3. Elektrifizierung: Der Trend hin zu integrierten, dezentralen und flexiblen Komponenten und der Kundenbedarf, mehr Daten zu erfassen, kann mit Servoaktoren besser erfüllt werden als mit z. B. kurvengesteuerten Antrieben.      
  4. Globalisierung: Durch die zunehmende digitale Vernetzung intensiviert sich auch der Wettbewerb. Neue aufstrebende Länder, wie China oder Indien, entwickeln schnell technologische Kompetenzen, auch im Bereich der IAS. Es müssen Strategien entwickelt werden die gewonnen Marktanteile zu halten.       

 

Abbildung unten: Klassifizierung der IAS