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SCOPE-Artikel über VDMA IAS Arbeitskreis "Handmontage wird digital"

SCOPE 7-2017 ; OPTIMUM datamanagement solutions GmbH

In der Juli-Ausgabe der Fachzeitschrift SCOPE wurde ein Artikel über den Arbeitskreis von VDMA IAS "Handmontage wird digital" veröffentlicht.

Viel Potenzial

Der VDMA initiierte einen Arbeitskreis zum Thema "Handmontage wird digital", in dem aktuelle Anforderungen an die Handmontage, Potenziale digitaler Assistenzsysteme und die Herausforderungen für die Gestaltung und Etablierung dieser Systeme am Montagearbeitsplatz diskutiert wurden.

"Industrie 4.0 ist nicht gleichzusetzen mit einer vollautomatisierten, menschenleeren Fertigung, sondern vielmehr die Fusion von Mensch und Technik. Die digitalisierte Handmontage kann hierbei ihr volles Potenzial entfalten, indem sie die menschlichen und technischen Fähigkeiten miteinander sinnvoll kombiniert", erläuterte Etienne Axmann, Leiter VDMA Integrated Assembly Solutions. Wolfgang Mahanty, Geschäftsführer der Optimum Datamanagement Solutions, sieht in einem solchen Arbeitskreis vor allem das Potenzial, dass Anwender, Hersteller und Forscher ein einheitliches Prozessverständnis entwickeln und Synergien für die anstehenden Herausforderungen schaffen.

Das Thema der digital unterstützten Handmontage wurde von den Teilnehmern aus den Perspektiven Mensch, Technik und Nutzen diskutiert. Schnell wurde dabei deutlich, dass nicht die Technologie im Mittelpunkt der Betrachtungen steht, sondern vielmehr die Gestaltung der Arbeitsprozesse unter Einsatz von Assistenzsystemen mit einer geeigneten Mensch-Maschine-Schnittstelle. Die Förderung der Akzeptanz bei den zukünftigen Anwendern und die Bewertung des Nutzens von Assistenzlösungen müssen von allen als Aufgabe verstanden werden. Dr. Mark Müser, Produktionsleiter im Werk Speyer von Mann + Hummel: "Durch die Digitalisierung der Handmontage lassen sich gerade im 'Low Volume, high Mix' Wettbewerbsvorteile erzielen. Technisch gibt es hierzu bereits vielfältige Möglichkeiten und weitere befinden sich in der Entwicklung. Für uns besteht die zentrale Herausforderung dabei darin, ausgehend von einer konkreten betrieblichen Problemstellung die jeweils passende Lösung auszuwählen, diese in unsere Prozesse zu integrieren und die Anwender mitzunehmen." ee

Hier geht es zum E-Paper der SCOPE, wo Sie den Beitrag auf Seite 37 finden.

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