Di. 01.12.2020  09:30 - 15:30 Uhr
 Web-Erfa (online), bestehend aus 2 Modulen

Zeitgemäßes Innovations- und Produktmanagement (IPM)

Modul 1 und Modul 2 lassen sich getrennt voneinander buchen, aber es wird dringend empfohlen, an beiden Modulen teilzunehmen, da sie eng verzahnt sind und stark aufeinander aufbauen.

Modul 1: Status und Potenziale des IPM vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Industrie 4.0

Konsultiert man eine Suchmaschine nach "Bestseller Maschine", so findet man in den Trefferlisten Haushaltsprodukte wie Espressomaschinen, Haarschneidemaschinen und dergleichen mehr. Eine Abfrage nach "Bestseller Auto" führt zu den aktuellen Verkaufszahlen von PKW. Eine Suche nach "Bestseller Industrie 4.0" liefert jedoch auf der ersten Trefferseite ausschließlich: Bücher.

Was ist der Hintergrund? In vielen Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus wird das Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 bis heute vorrangig nach Aspekten eines "Technology Push" behandelt. Das bedeutet, dass primär die technischen Möglichkeiten im Vordergrund stehen, die sich aufgrund der mit hoher Entwicklungsgeschwindigkeit fortschreitenden digitalen Welt auftun. Egal ob Edge und Cloud, ob AI und Deep Learning, ob 5G/6G oder zukünftig Quantenprozessoren: Die von Moore's Law geprägte, exponentiell voranschreitende Leistungsfähigkeit digitaler Anwendungen gibt den Takt vor, welcher scheinbar unaufhaltsam auch die Entwicklungsagenda von Unternehmen des Maschinen und Anlagenbaus bestimmt.

Nun lehrt die Wirtschaftsgeschichte jedoch eindrucksvoll, dass eine technologiefokussierte Entwicklung in entstehenden, unreifen Märkten zwar durchaus typisch ist, in dieser frühen Phase aber nur von den wenigsten Anbietern Geld verdient wird. Hingegen wird in reiferen und dann auch erstmals und zunehmend profitablen Märkten eher eine Kunden- und Nachfrageorientierung bestimmend ("Market Pull"). Genau dies zu organisieren und zu lenken, gehört mit zu den wesentlichen Aufgaben des Produkt- und Innovationsmanagements.

In Modul 1 der Veranstaltung wird thematisiert, welche Auswirkungen durch Digitalisierung und Industrie 4.0 auf ein professionell organisiertes Innovations- und Produktmanagement innerhalb der Unternehmen entstehen (und umgekehrt). Ausgehend von wissenschaftlichen Studien werden Best Practices ermittelt und mit den Realitäten in den vertretenen Unternehmen verglichen. Abschließend werden die Potenziale aufgezeigt, welche die Anwendungen professionellen Innovations- und Produktmanagements auf das Themenfeld der Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 in den Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus versprechen.

Abschließend haben Sie die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen und Gedanken mit den Fachkollegen aus den anderen Mitgliedsunternehmen und den Referenten auszutauschen.

Modul 1

  • Status und Potenziale des IPM vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Industrie 4.0

Wann und Wo?

  • Dienstag, 1. Dezember 2020 von 09:30 - 12:00 Uhr
  • Die Veranstaltung findet über MS Teams statt

Agenda:

  • Begrüßung und kurze Vorstellungsrunde
    Jochen Eichert und Marc-Daniel Moessinger, VDMA Baden-Württemberg
  • Impulsvortrag:
    IPM (Innovations- und Produktmanagement) vor dem Hintergrund von Industrie 4.0
    Bert Miecznik, Qreativraum
  • Workshop 1 mit anschließender Ergebnisvorstellung:
    Aktueller Status des IPM vor dem Hintergrund von Industrie 4.0
    Bert Miecznik, Qreativraum
  • Workshop 2 mit anschließender Ergebnisvorstellung:
    Potenziale des IPM im Zusammenhang mit Digitalisierung und Industrie 4.0
    Bert Miecznik, Qreativraum
  • Austausch und Diskussion
    Alle Teilnehmer


Modul 2: Anwendung von systematischer Kreativität, Kano Modell und TRIZ im digitalen Umfeld

Dass besonders erfolgreiche Innovation in den klassischen Konstruktionsdisziplinen zwar bisweilen auch vom Zufall profitiert, aber zumeist eben durch die konsequente Anwendung methodischer Vorgehensweisen und Werkzeuge, ist hinreichend bekannt.

Wie aber "funktioniert" Kreativität im digitalen Umfeld? Welche Methodik steht zur Verfügung und wie kann sie angewendet werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Modul 2 der Veranstaltung. Ausgehend von den Ergebnissen eigener Studien und Marktbefragungen werden die "Do's & Don'ts" kreativer Ansätze im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 thematisiert.

Während Modul 1 eher auf den thematischen Einstieg in die Aspekte Methodik des Produkt- und Innovationsmanagements zielt, wird in Modul 2 stärker auf die konkrete Anwendung und das Erleben solcher Methoden eingegangen, die sich aus der klassischen Produktentwicklung in die digitale Welt übertragen lassen. Es werden hier Methoden des Produktmanagements wie Anwendungen des Kano-Modells ausprobiert: Ihren Abschluss findet die Veranstaltung findet mit einer Vorstellung von Elementen des agilen und digitalen TRIZ.

Abschließend haben Sie die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen und Gedanken mit den Fachkollegen aus den anderen Mitgliedsunternehmen und den Referenten auszutauschen.

Modul 2

  • Anwendung von systematischer Kreativität, Kano Modell und TRIZ im digitalen Umfeld

Wann und Wo?

  • Dienstag, 1. Dezember 2020 von 13:00 - 15:30 Uhr
  • Die Veranstaltung findet über MS Teams statt

Agenda:

  • Begrüßung und kurze Vorstellungsrunde
    Jochen Eichert und Marc-Daniel Moessinger, VDMA Baden-Württemberg
  • Impulsvortrag:
    Systematische Kreativität und Anwendung von Kreativmethoden im digitalen Umfeld
    Bert Miecznik, Qreativraum
  • Best Practice Diskussion mit anschließender Ergebnisvorstellung:
    Erfolgsbeispiele eigener digitaler Innovationen und ihre Entstehungsgeschichte
    Bert Miecznik, Qreativraum
  • Exemplarische Vertiefung:
    Kano Modell, agile TRIZ und digitale TRIZ für digitales IPM
    Bert Miecznik, Qreativraum
  • Austausch und Diskussion
    Alle Teilnehmer

 

Hinweise zur Anmeldung

 

Bitte melden Sie sich über den Anmeldebutton zum Web-Erfa an (Anmeldeschluss ist der 23. November 2020). Fragen oder spezielle Themen können gerne bei der Anmeldung vermerkt werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei und ausschließlich VDMA Mitgliedsfirmen vorbehalten.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist und je Unternehmen maximal zwei Personen teilnehmen können. Bitte geben Sie uns ebenso Bescheid, falls Sie trotz erfolgter Anmeldung verhindert sind.

Zwei Tage vor dem Termin senden wir Ihnen die technischen Einzelheiten zu MS Teams inklusive eines Einwahllink zu.

 

Information zur Datenverarbeitung:

Wir speichern und verarbeiten Ihre zuvor angegebenen personenbezogenen Daten zur Anmeldung und Durchführung der Veranstaltung. Dies schließt ein, dass bei der Veranstaltung zur Dokumentation der Teilnahme eine Teilnehmerliste ausliegt, auf der Ihr Name und die Firma, für die Sie tätig sind, aufgeführt sind. Eine weitere Weitergabe Ihrer Daten an Dritte (etwa Dozenten oder Mitveranstalter) erfolgt nur, soweit es zur ordnungsgemäßen Veranstaltungsdurchführung erforderlich ist.

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit der Datenverarbeitung zu widersprechen.

Wenn Sie hierzu Fragen haben oder der Datenverarbeitung widersprechen, wenden Sie sich bitte an Patricia Assenza, patricia.assenza@vdma.org, 0711 2280115.

Zu weitergehenden Informationen, insbesondere zu Ihren individuellen Rechten sowie allgemeinen Angaben zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten bei uns, können Sie sich unter www.vdma.org/datenschutz informieren.

Jetzt anmelden!

Sie sind für diese Veranstaltung noch nicht angemeldet.